Info in eigener Sache

Wir hatten vergangene Woche leider einen Absturz des Webservers. Wäre nicht weiter schlimm, wenn es ein brauchbares Backup gegeben hätte… wie das manchmal so ist… dementsprechend fehlen derzeit alle Grafiken, in vielen Artikeln werden Umlaute kryptisch angezeigt etc. – ist in Arbeit, wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen. Stay tuned!

Eicon/Dialogic Karten Rev.1, Probleme nach dem Update vermeiden…

Alles hat ein Ende, auch der Lebenszyklus einer vielleicht ansonsten intakten ISDN Karte. Sofern man sich mit dem Gedanken befasst, sein C3000 System auf den aktuellsten Stand zu bringen (ab Version 2.x), sollte man auch ein wenig Augenmerk auf die Anbindung zur TK Anlage richten. Viele C3000 Systeme sind per ISDN Harware (meist EICON DIVA Karten) an die jeweiligen Telefonsysteme angebunden – sofern hier noch “alte” Rev. 1 Karten (man erkennt sie im DIVA Configuration Manager), Fokus auf die ISDN Karte richten, dann taucht im rechten Bereich die Version der Karte auf. Sofern keine Revisionsnummer angegeben ist, z.B. “Dialogic DIVA 4BRI-8 PCI v2″, sondern nur “EICON Diva Server 4BRI8M”, dann aufgepasst! Rev.1 Karten können maximal mit der Treiberversion 6.3 betrieben werden, alle neueren Treiber lassen sich nicht installieren weil die Hardware nicht mehr unterstützt wird.

dialogic karte versionsnummer

C3000 ab Version 2.x ist allerdings auf den neueren Treiber (empfohlen ist aktuell die Version 8.5.7) angewiesen. Faxeingang und Sprachnachrichten funktionieren mit der “alten” Version, jedoch beim Faxversand wird kein Auftrag erfolgreich zugestellt. Der Verbindungsaufbau findet statt, es klingelt an der Gegenstelle, jedoch sobald die Faxerei losgehen soll, erkennt C3000 das nicht (mehr) und beendet den Anruf mit dem Resultat: Gegenstelle konnte nicht als Faxgerät erkannt werden

Abhilfe? Leider nur durch den Ersatz der ISDN Karte durch ein modernes Modell (ab Rev.2) mit Treiberversion ab 8.2 (soweit wir getestet haben, evtl. geht es auch mit einem Treiber der Version 7.x)

Export aus Microsoft ADAM

Manche C3000 Systeme benutzen zur Verwaltung der Benutzer an Stelle der lokalen Benutzerverwaltung in der SQL Datenbank oder eines Standard ADS/NDS den kleinen Ableger des ADS, Microsoft ADAM. Soweit so gut. Nun kann man vor der Aufgabe stehen, die dort definierten User an anderer Stelle wieder übernehmen zu müssen – das geht natürlich händisch, sofern die Anzahl überschaubar ist. Wer dazu keine rechte Lust hat, kann die Userdaten aus dem ADAM exportieren und diese Daten für weitere Zwecke, z.B. einen Import in ein neues C3000 System aufbereiten. Der Export aus ADAM funktioniert relativ einfach mit dem Dienstprogramm “csvde.exe”.

Die Hilfefunktion zum ADAM bietet eine ausführliche Beschreibung, mit welchen Parametern man zum gewünschten Ergebnis kommt – hier die Kurzform, die eine CSV Datei erzeugt, in der alle Daten aus dem ADAM enthalten sind, jedoch nur Einträge der Objektklasse “user” und davon auch nur die, bei denen das C3000 aktiviert ist.

Im Stammverzeichnis von MS ADAM (im Standard c:\windows\adam) ruft man die csvde.exe wie folgt auf:

csvde -f <dateiname> -s <server> -t <port> -d <BasisDN> -a <user> <password> -r <LDAP Filter>

Das kann dann beispielsweise so aussehen:

csvde -f export.csv -s localhost -t 50000 -d DC=UMS -a c3kadmin *kennwort* -r “(&(objectClass=user)(comOnC3kActivated=TRUE))”

Die erzeugte Datei lässt sich dann im Excel recht schön weiterverarbeiten. Spätestens beim Abspeichern als CSV Datei wird man in der Regel damit konfrontiert, dass Excel eigenständig Anführungszeichen in die Datei eingebaut hat, die bei einem erneuten Import relativ störend wären – dazu hat sich als Workaround bewährt, die Daten mittels MS Access zu übernehmen und daraus zu exportieren.